Im Abstimmungskuvert für den 27. September geht es auch um einen Bach, der nördlich der Heitern aus dem Boden geholt werden soll. Dieser Bach läuft heute unterirdisch, sichtbar etwa durch eine Schachtöffnung (Titelbild). Die Rohre seien alt und sanierungsbedürftig, darum habe man diese Revitalisierung projektiert.
Belps Stimmvolk entscheidet nun, ob das Geld dafür gesprochen werden soll (4.4 Mio. Franken). Bezahlen muss die Gemeinde Belp aber fast nichts von dieser Summe – nur 5 Prozent. Der Rest bezahlen Bund, Kanton und der Renaturierungsfonds. Der neue Bach würde zwei Kilometer lang, es wäre ein breites Bachbett.
Der genaue Name der Abstimmungsvorlage ist: «Offenlegung Seitengräben (Revitalisierung von eingedolten Gewässern) – Genehmigung Projektkredit».
In diesem Bauprojekt werden alle ökoligischen Register gezogen. Von «aquatischem Lebensraum» ist die Rede, von «Fischgängigkeit», von «Totholzfaschinen» und von einer «Beschattung des Gewässers» (um eine zu starke Erwärmung des Wassers zu verhindern). Vielleicht werde der Biber dann erscheinen, darum würden schon im voraus «vertikale Biberschutzgitter und eine Entlastungsleitung auf
Einstauhöhe eingelegt».





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