Belp wächst, wird urbaner, anonymer. Um wieder besseren Zusammenhalt im Quartier zu erhalten, schickt sich die Gemeinde an, diesen zu fördern. Mit dem Projekt «Sorgende Gemeinde» (caring community). Ein erster Anlass, um zu informieren, ist am 4. März organisiert, es wissen aber nur wenige Belper etwas davon.
In der Facebook-Gruppe Belp GesternHeuteundMorgen tauchte gestern ein Foto eines Einladungsblattes auf – siehe unten.
Es geht um eine gute Sache: Mehr Zusammenhalt im Quartier, einander (wieder besser) kennen, sich unterstützen. Es hat nicht nur für ältere Menschen Vorteile. Die Gemeinde hat die Zusammenhänge einer «caring community» aber mal in ihrem Altersleitbild vom Herbst 2016 so notiert:
«Der Wunsch, im Alter möglichst in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, ist in den meisten Menschen vorhanden. Wir wollen im vertrauten Haus, Quartier oder Dorf leben kön-nen, auch wenn Gebrechen, Krankheiten und damit verbundene Einschränkungen Realität werden. Darum braucht es eine ‹caring community›, eine sorgende Umgebung, die ganz nah und flexibel helfen kann, wenn es nötig wird. Da sind die Gemeinden gefragt. Nicht, dass sie alles selber machen müssen, aber eine Vernetzung der Angebote inklusive Bereithalten der aktuellen Informationen ist entscheidend.»
Was daran vielleicht als erstes zum Gelingen beiträgt: Dass auch die Kommunikation der Gemeinde gut wäre. Man findet weder in der Zeitschrift «Der Belper», noch auf belp.ch, noch in der Belpagenda etwas darüber.
Interessant ist auch die Zeit des ersten Treffens, mitten im Tag…
Auf den online-Plattformen, die (zufälligerweise) etwas von diesem Anlass wissen, diskutiert man nicht so sehr über die Sache selber, sondern: «In Belp ist es eh etwas komplizierter an Informationen heran zu kommen finde ich, für alles muss man selber im Web suchen gehen.» — «Holschuld versus Bringschuld» — «…man muss sich nicht wundern dass die ganzen Angebote, Veranstaltungen usw nicht genutzt werden.»
Nachtrag 12. März 2020
Jetzt ist auch in der Zeitschrift «Der Belper» etwas zur Sorgenden Gemeinde publiziert: Für das Pilotprojekt, das auch mit Hilfe der Careum Hochschule Zürich lanciert wird, sucht die Gemeinde noch Leute. «Vor allem Quartierbewohnende sind herzlich eingeladen, mitzuwirken.»
Kontakt: Gemeinderätin Susanne Grimm, grimm-arnold.susanne@belp.ch
Artikelfoto: Rainer Sturm 433456 / pixelio.de
Bilddatei von der Facebook-Plattform:

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